Wartezeiten ade:

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Türkenfeld ist "Gigabit-Region"

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Auszeichnung 
für kommunale IT-Sicherheit

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Rohrbrüche aufspüren mit Hilfe von KI

Die Wasserverluste im Türkenfelder Leitungsnetz sind deutlich zurückgegangen. Im vergangenen Jahr betrugen sie 25 552 Kubikmeter. Das sind 14 Prozent des Gesamtverbrauchs von knapp 182 000 Kubikmetern. Im Jahr 2024 waren es aufgrund von größeren Rohrbrüchen 42 596 Kubikmeter (22 Prozent).

Wasserverluste von etwa 15 Prozent gelten bei älteren Leitungsnetzen als üblich und werden fachlich als noch akzeptabel eingestuft. Dennoch ist es unbefriedigend, wenn das kostbare Lebensmittel Trinkwasser ungenutzt im Boden versickert. Deshalb prüft die Verwaltung, ob der Einsatz von KI einen Beitrag zur frühzeitigen Erkennung von Rohrbrüchen leisten kann.

Konkret ist angedacht, an zentralen Knotenpunkten der Wasserversorgung vernetzte Messpunkte zu installieren. Weichen die Durchflussmengen von einer KI-gestützten Regelverbrauchsprognose ab, erfolgt automatisch eine Alarmmeldung. So kann die Suche nach möglichen Rohrbrüchen sektorgenau und zeitnah eingeleitet werden. Andere Kommunen machen mit diesem System bereits sehr positive Erfahrungen.

Die Investitionskosten von etwa 50 000 Euro netto dürften sich innerhalb von etwa fünf Jahren amortisieren, da Wasserverluste vermieden und dadurch Kosten von circa 8000 Euro im Jahr eingespart werden. Das Thema wird in Kürze dem Gemeinderat vorgelegt.

Unterdessen ist der Wasserverbrauch in der Gemeinde zum ersten Mal seit Jahren wieder angestiegen, und zwar um 2,4 Prozent. Von einer vergleichbaren Entwicklung berichten auch umliegende Gemeinden.