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Türkenfeld ist "Gigabit-Region"

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Auszeichnung 
für kommunale IT-Sicherheit

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Freiflächen-PV-Anlage und Batteriespeicher am Hirschenwang geplant

Am Hirschenwang nordöstlich von Türkenfeld soll auf einer drei Hektar großen Fläche eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher entstehen. Der Standort ist technisch ideal geeignet, da er sich in unmittelbarer Nähe zum Umspannwerk sowie zu einer 110-kV-Leitung befindet.

Mit einer Leistung von über 4100 Kilowatt/peak (kWp) ist die geplante Anlage rechnerisch in der Lage, rund 1050 Drei-Personen-Haushalte mit Strom zu versorgen. Da für das Vorhaben bereits eine Einspeise- und Anschlusszusage des Netzbetreibers vorliegt, sind die Realisierungschancen höher als bei zwei weiteren geplanten Batteriespeichern, die sich ebenfalls in der Nähe des Umspannwerks ansiedeln wollen, jedoch noch keine Anschlusszusagen erhalten haben.

Batteriespeicher leisten einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilisierung und Versorgungssicherheit. Sie nehmen überschüssige Energie auf und speisen sie Bedarf wieder ins Netz ein. Dadurch werden Einspeisespitzen abgefedert und Abschaltungen von erneuerbaren Energieanlagen reduziert. Batteriespeicher unterstützen damit unmittelbar die Energiewende.

Aus Sicht der Gemeinde stärkt das beantragte Vorhaben zudem die lokale Energieinfrastruktur und bringt zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen. Es ist vorgesehen, Sitz und Geschäftsleitung der Betreibergesellschaft in Türkenfeld anzusiedeln.

Gegen die Nutzung der Fläche am Hirschenwang bestehen aus naturschutzfachlicher Sicht keine Einwände. Notwendige Ausgleichsmaßnahmen werden vom Anlagenbetreiber finanziert. Das Ökokonto der Gemeinde bleibt unberührt. Die Anlage wird eingegrünt, die Fläche grenzt zudem auf zwei Seiten an Waldgebiete. Auch die topographische Lage außerhalb eines Höhenzugs trägt zur Reduzierung der Sichtbarkeit bei.