Strom vom Dach: Türkenfelder Kindergärten mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet

Strom vom Dach Gruppenbild

Foto (Laura Jung) – v. l.: Bürgermeister Emanuel Staffler, Matthias Beuter von den Stadtwerken, Stadtwerke-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt.

Rechtzeitig mit Beginn der sonnenreichen Jahreszeit wurden die Türkenfelder Kindergärten Pfiffikus und Sumsemann mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. „Wir dürfen also schon im Jahr 2021 auf eine gute Stromernte hoffen“, so Bürgermeister Staffler. Knapp 60.000 Euro investiert die Gemeinde mit Unterstützung der Stadtwerke Fürstenfeldbruck. Einstimmig fiel im Gemeinderat der Beschluss, den Umsetzungsvorschlag des Arbeitskreises Energiewende aufzugreifen. Konservativ kalkuliert werden beide Anlagen zusammen mehr als 40.000 kwh Strom pro Jahr erzeugen. Ein Teil des Stroms wird direkt in den Einrichtungen verbraucht. „Das bietet sich an, nachdem wir anders als in Privathaushalten tagsüber relativ viel Strom für den Kindergartenbetrieb benötigen“, so Staffler. Die überschüssige Energie wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und leistet einen Beitrag zu Energiewende. Projektiert und gefördert wurde das Projekt von den Stadtwerken Fürstenfeldbruck. „Ein großer Dank gilt den Aktiven des Arbeitskreises Energiewende“, so der Rathaus-Chef. Das Projekt zeigt, wie Kommunen Vorbild für nachhaltiges Handeln sein können und gleichzeitig wirtschaftliche Interessen nicht aus dem Fokus verlieren.

„Dank der guten Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Gemeinde Türkenfeld konnten wir auf den Dächern der beiden Kindergärten eine PV-Anlage installieren“, ergänzt Jan Hoppenstedt, Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck. „Dies ist ein gutes Beispiel, wie eine örtliche Energiewende funktionieren kann: Ein großer Teil des Energiebedarfs wird über die Photovoltaikanlage gedeckt und erst wenn die Sonne nicht scheint, es Abend wird oder ein hoher Energieverbrauch besteht, übernehmen wir als lokales Energieunternehmen die weitere Versorgung mit Ökostrom. Das ist eine perfekte Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“    

Für Interessierte: Die Anlage auf dem Dach des Kindergarten Pffifkus ist auf 23,7 kWp ausgelegt; das Sumsemann-Dach „schmücken“ 19,61 kWp.

Drohnen-Aufnahmen von Sebastian Drexl

Kinderhaus Pfiffikus:

Strom vom Dach Pfiffikus

Kindergarten Sumsemann

Strom vom Dach Sumsemann

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