Neugestaltung der Türkenfelder Straße in Zankenhausen mit Geh- und Radweg

Türkenfelder Straße Eröffnung

Neugestaltung der Türkenfelder Straße in Zankenhausen mit Geh- und Radweg

Übergabe und offizielle Eröffnung am 21.11.2018

Die Neugestaltung der Türkenfelder Straße in Zankenhausen mit Geh- und Radweg ist ein Projekt der Teilnehmergemeinschaft Türkenfeld II im Zuge der Dorferneuerung.

Folgende Ziele sollten bei der Umsetzung erreicht werden:

  • Die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen (problematische Stellen waren die schlechte Fußwegverbindung von den Wertstoffcontainern zum Ort und die gefährliche Einmündung am Ende des bestehenden Radwegs)
  • Maßnahmen zur Reduzierung der Fahrgeschwindigkeiten
  • Aufwertung des Straßenraums

Türkenfelder Straße Ansicht  

Die Planung begann im Frühjahr 2016 und wurde in einem intensiven Planungsprozess erarbeitet. Neben der Beteiligung der Bürger und Anlieger an den Planungsgesprächen waren die Vorstandschaft der Dorferneuerung, die Gemeinde Türkenfeld sowie das Amt für Ländliche Entwicklung in den gesamten Prozess involviert.

Bei der Planung wurden verkehrstechnische Aspekte berücksichtigt. Der Radweg verläuft jetzt so, dass der vorhandene Radweg aus Norden kommend weitergeführt wird und dann schleifend auf die Fahrbahn übergeht. Dadurch wird die Gefährdung der Radfahrer vermieden. Radfahrer, die aus Süden kommen können den Gehweg mitbenutzen und wechseln dann an übersichtlicher Stelle auf die Westseite. Der Gehweg auf der östlichen Seite wurde durch einen Grundstückstausch mit dem Angrenzer möglich. Er führt in den alten Ortskern in die Pleitmannswanger Straße, die in einem späteren Bauabschnitt neu gestaltet wird. Eine Betonmauer sichert den Geländesprung. Zaun und Bepflanzung in diesem Bereich erfolgen im Herbst und Frühjahr. Zur Verlangsamung des Verkehrs und Erhöhung der Verkehrssicherheit ist die Fahrbahn im Kreuzungsbereich verschwenkt.

Auch gestalterische Aspekte wurden berücksichtigt. Der Asphalt im Kreuzungsbereich ist auf das erforderliche Maß reduziert. Durch die farbliche Gestaltung entsteht ein platzartiger Eindruck, der den Beginn des alten Ortskerns aufwertet und den Verkehr verlangsamt. Das Kriegerdenkmal bekommt durch die Vorfläche mehr Aufmerksamkeit und wirkt weniger an den Rand gedrängt wie bisher.

Der Kanalbau erfolgte durch die Gemeinde bereits im Jahr 2017. Die Ausführung der Baumaßnahmen konnten im November 2018 abgeschlossen werden. Die Kosten der Maßnahme beliefen sich auf rund 500.000 EUR. Davon wurden 50 % durch das bayerische Dorferneuerungsprogramm bezuschusst.

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