Dorfentwicklung

09. März 2020

Dorfentwicklung aktuell: Großes Interesse für Pflanzaktion

Bis zum Anmeldeschluss für die Pflanzaktion gingen aus dem Gemeindegebiet 25 Anträge ein. Laut Luciana Pavoni, der Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft (TG) Türkenfeld, ist das ein sehr erfreuliches Ergebnis.

Die Beratungsgespräche sollen nun bis Juni 2020 durchgeführt werden. Der Landschaftsarchitekt des Amtes für ländliche Entwicklung (ALE), Joachim Schmidt, wird sich dazu mit den jeweiligen Interessenten in Verbindung setzen. Unterstützt wird er dabei von der Kreisfachberaterin im Landratsamt FFB, Frau Michaela Schleicher. Erst wenn nach Abschluss der Gespräche feststeht, was und wo gepflanzt werden soll, erfolgt die gemeinsame Bestellung durch das ALE. Der Anlieferungstermin für die Pflanzen wird dann im Herbst sein.

 

20. Januar 2020 

Gut 25 Besucher*Innen bei der öffentlichen Teilnehmerversammlung der TG

Drei Themen standen am 20. Januar auf der Tagesordnung der Teilnehmerversammlung im Saal des Linsenmanngebäudes: die Pflanzaktion 2020, die Förderung privater Maßnahmen im Zuge der Dorferneuerung sowie ein Zwischenbericht zum Stand der Planungen für die Bahnhofstraße. Mehr dazu lesen Sie hier .

 

20. Januar 2020

Pflanzaktion 2020: Anträge bis 1. März einreichen

Breiten Raum nahm in der Teilnehmerversammlung am 20. Januar die geplante Pflanzaktion ein. Joachim Schmidt, Landschaftsarchitekt im Amt für ländliche Entwicklung (ALE) erläuterte dazu die Details und beantwortete Fragen.

Wichtig: Interessenten müssen auf jeden Fall ihren Antrag bis 1. März in der Gemeinde im Bauamt einreichen. Und: Mitmachen kann jeder private Grundeigentümer im Gemeindegebiet. Für Pflanzen im Innenbereich – ob Haus- und Hofbäume, Fassadenbegrünungen, Obstwiesen oder Hecken – gibt es Zuschüsse von 50 %, wird im Außenbereich gepflanzt, sind es sogar 100 %.

Wird ein Antrag gestellt, ist immer eine kostenlose Beratung und Begehung durch einen Fachmann mit inbegriffen. Sie wird im Zeitraum bis Juni 2020 stattfinden. Erst danach werden die Pflanzen bestellt und im Herbst 2020 an- und ausgeliefert. Dies organisiert der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft (TG) Türkenfeld. Das Pflanzen selber bleibt in der Verantwortung des jeweiligen Antragstellers.

Alle wichtigen Informationen im Überblick, den Antrag zur Pflanzaktion und einen Überblick über heimische Gehölzarten finden Sie hier.


16. November 2019 

Teilnehmergemeinschaft, Gemeinderat und Bürger auf Exkursion in Weyarn

Was hat die Dorfentwicklung einem 3800 Einwohner großen Ort 35 Kilometer südlich von München gebracht? Wie wirken sich die Maßnahmen von damals im Alltag der Bürgerinnen und Bürger heute aus? Was können wir aus diesen Beispielen für die Dorfentwicklung in Türkenfeld lernen? Das waren die Vorzeichen, unter denen die Vorstandsmitglieder der Teilnehmergemeinschaft (TG) zusammen mit Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie weiteren interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Exkursion nach Weyarn aufbrachen.

Den ausführlichen Bericht zur Exkursion lesen Sie hier.

 

November 2019

Private Pflanzaktion in Dorf und Flur 2020

Im Rahmen der Dorfentwicklung können Grundbesitzer im kommenden Jahr an einer Pflanzaktion teilnehmen. Dabei gibt es für die Pflanzen im Dorf einen Zuschuss von 50 %, für Pflanzen in der Flur sogar 100 %. Mehr über den geplanten Ablauf der Aktion erfahren Sie hier.

 

04. November 2019

Bahnhofstraße: Schwierige Entwässerungsplanung

In der 16. öffentlichen Sitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) stand erneut die Bahnhofstraße im Mittelpunkt. Laut Luciana Pavoni, der Vorsitzenden der TG, verliefen die Gespräche mit den Grundstückbesitzern, von denen Flächen benötigt werden, positiv. So gut wie alle haben den Abtretungen grundsätzlich zugestimmt. Damit kann die Planung im südlichen Teil der Bahnhofstraße mit nur kleinen Änderungen fortgeführt werden. Für die Vorplanung des Bahnhofsvorplatzes ist man mit dem MVV im Gespräch. Beim wichtigsten Kritikpunkt – den wegfallenden Parkplätzen – zeichnet sich eine Ersatzlösung ab.

Schwierig gestaltet sich die Entwässerung der Bahnhofstraße. Über den aktuellen Stand der Planung und die Gespräche mit dem Wasserwirtschaftsamt berichtete Herr Krauss vom beauftragten Ingenieurbüro. Klar ist, dass im Rahmen der Entwässerung jetzt nicht nur der Weiher selbst, sondern auch die Rückhaltekapazitäten des Weihergrabens im Vorfeld des Weihers sowie der Abfluss aus dem Weiher in den Höllbach zu berücksichtigen sind. Zwei Probebohrungen an der Ostseite des Weihers haben ergeben, dass der Damm standsicher ist. Zu prüfen ist hier noch, ob er auch extremen Hochwassersituationen standhält.

Das gesamte Sitzungsprotokoll finden Sie hier im Wortlaut.

 

September 2019

Hausnamenschilder in Zankenhausen und Pleitmannswang

Wissen Sie, wann das „Burgamoastahäusl“ in Zankenhausen erbaut und wie lange dort regiert und getraut wurde? Wenn nicht, können Sie es jetzt auf einem neu angebrachten Schild an der Fassade nachlesen. Mehr über eine weitere abgeschlossene Maßnahme der Dorfentwicklung erfahren Sie hier.

 

31. Juli 2019

Bahnhofstraße: Ortstermin vor Linsenmannanwesen

In der 15. öffentlichen Sitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) stellte Planer Otto Kurz für den Vorbereich des Linsenmannhauses (Südseite) eine Planungsalternative vor. Bei einem Ortstermin vor dem Gebäude diskutierte der Vorstand der TG die Vor- und Nachteile beider Varianten zusammen mit Gemeinderäten und interessierten Bürgern.

Die bisherige Planung sah eine vorgezogene Mauer und einen ca. 2,90 Meter breiten Vorbereich vor dem Linsenmanngebäude vor (derzeit ca. 1,90 Meter). Hier sollte der Gehweg verlaufen und wie jetzt auch Platz zum Sitzen vor dem Bioladen sein. Bei der Alternativplanung würde die Mauer leicht zurückgesetzt, um direkt an der Straße entlang Platz für einen 1,60 Meter breiten Gehweg zu schaffen. In beiden Fällen wird es die Staudenbepflanzung nur noch im Bereich des Bioladens geben, im Bereich des Wohnungseingangs entfällt sie. Beim Stimmungsbild in der anschließenden Sitzung im Rathaus kristallisierte sich im Vorstand und bei den anwesenden Gemeinderäten eine Mehrheit für den 2,90 Meter breiten Vorplatz heraus, über die endgültige Lösung müssen jedoch beide Gremien erst in ihren jeweiligen Sitzungen abstimmen.

Die Ergebnisse des beauftragten Ingenieurbüros zur Untersuchung des Weihers (u.a. zum Wasservolumen und zur Standfestigkeit des Dammes an der Ostseite) werden Mitte September vorliegen, ein Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt ist für Anfang Oktober geplant. Erst dann kann auch über die Gehwegführung im Weiherbereich entschieden werden.

Für die Gestaltung des Bahnhofvorplatzes soll nochmals das Gespräch mit Bahn und MVV gesucht werden. Neue Argumente liefert hier unter anderem das landkreisweite Mobilitätskonzept.

Lesen Sie hier das Sitzungsprotokoll im Wortlaut.

 

12. Juli 2019

Private Fördermöglichkeiten verbessert

Mit den neuen Dorferneuerungsrichtlinien 2019 bietet das Bayerische Dorfentwicklungsprogramm jetzt privaten Haus- und Hofbesitzern deutlich verbesserte Fördersätze. So werden zum Beispiel Maßnahmen zur Erhaltung, Umnutzung und Gestaltung von Gebäuden mit bis zu 35 % (bisher 20 %) bezuschusst. Die Höchstsumme je Gebäude wurde auf 50.000 Euro festgesetzt.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden Sie hier.

 

4. Juni 2019

Gespräche mit Anliegern und Wasserwirtschaftsamt stehen an

Auf der öffentlichen Vorstandssitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) informierte die TG-Vorsitzende, Luciana Pavoni, die Vorstände sowie die anwesenden Gemeinderäte und Bürger über die nächsten Schritte zur Bahnhofstraße. Im Vordergrund stehen die Gespräche mit den 20 Anliegern, bei denen Grundstücksabtretungen notwendig sind. Der Kauf oder das Einräumen des Baurechts wären hier Optionen. Die Gespräche, die möglichst bis Ende August zum Abschluss gebracht werden sollen, wird Frau Pavoni zusammen mit Bürgermeister Pius Keller und Planer Otto Kurz führen.

In den nächsten Wochen vorliegen werden auch die Ergebnisse des Ing.-Büros Glatz-Kraus, das für den Weiher unter anderem Untersuchungen zum Fassungsvermögen und zur Standsicherheit des Dammes an der Ostseite durchgeführt hat. So kann, zusammen mit der Gemeinde, noch im Juli das Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt über die nächsten Schritte geführt werden.

Einig war man sich in der TG-Vorstandschaft, dass an der Gehwegbreite von 1,80 Meter festgehalten werden soll. Nach den Förderrichtlinien des ALE (Amt für ländliche Entwicklung) sind 1,50 Meter Breite nur bei wenig befahrenen Straßen möglich, das Verkehrsaufkommen in der Bahnhofstraße ist jedoch deutlich höher. Damit die Bezuschussung seitens des ALE gesichert ist, müsste der Vertrag zwischen ALE und Gemeinde im Jahr 2020 abgeschlossen werden. Die Prognosen bezüglich eines Fördersatzes von 60 % sind laut Frau Pavoni gut. Eine erste Berechnung der gesamten Baukosten wird es voraussichtlich bis Ende Juli geben.

Das Sitzungsprotokoll im Wortlaut finden Sie hier.

 

30. Januar 2019

Anliegerversammlung zur Neugestaltung der Bahnhofstraße

Seit Mitte 2017 hatten sich Gemeinderat und Vorstand der Teilnehmergemeinschaft (TG) in fünf Fachsitzungen zusammen mit dem Planer Otto Kurz mit der Neugestaltung der Bahnhofstraße beschäftigt. Bei der Anliegerversammlung am 30. Januar 2019 präsentierten Bürgermeister Pius Keller, die TG-Vorsitzende Luciana Pavoni und Planer Otto Kurz den knapp 60 Anwesenden die Ergebnisse.

Die Präsentation des Planungsbüros finden Sie hier.

Und das sind die Zielsetzungen für die vier Teilbereiche der insgesamt 920 Meter langen Bahnhofstraße (ab Moorenweiser Straße bis Bahnhof).

Die Neugestaltung soll:

  • Im Abschnitt Kirche-Drexl-Linsenmannhaus den Platzcharakter hervorheben und verschiedene Nutzungen ermöglichen.
  • Im Bereich des Weihers das Potenzial des Umfelds entwickeln, das Gewässer besser erleben lassen und den Wasserrückhalt gewährleisten.
  • Im Abschnitt Schulstraße bis Bahnhof die Sicherheit für Fußgänger herstellen und dem fließenden Verkehr die Verbindung zum Bahnhof ermöglichen.
  • Am Bahnhof selbst den Zugangsbereich ansprechender, übersichtlicher und zukunftsfähiger machen, z.B. mit Bike-Stellplätzen und E-Ladestationen.

Weiteres Vorgehen:
Nach der Anliegerversammlung finden Gespräche mit den einzelnen Grundstücksbesitzern statt. Positiv für die Anlieger ist, dass für sie kein Straßenausbeitrag mehr fällig wird (er wurde 2018 abgeschafft) und dass das Amt für ländliche Entwicklung eine 50%ige Förderung der Baumaßnahme in Aussicht gestellt hat.

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