Dorfentwicklung

15. Juni 2021 
Bahnhofstraße Teil 1: Stabwechsel von der Gemeinde zur TG

Nachdem die politische Gemeinde die Arbeiten am Kanal termingerecht abgeschlossen hat, geht die Verantwortung für den weiteren Baufortschritt im Türkenfelder Zentrum nun am 22. Juni auf die Teilnehmergemeinschaft (TG) über. Für die Durchführung der Oberflächenarbeiten beauftragte der TG-Vorstand dazu in seiner 23. öffentlichen Sitzung einstimmig die Fa. Ditsch aus Prittriching. Sie hatte mit 752.624 Euro das günstige unter fünf Angeboten abgegeben.

Für den 2. Bauabschnitt der Bahnhofstraße entlang des Weihers informierte die TG-Vorsitzende Luciana Pavoni, dass die Verringerung der Wasserfläche durch den Gehweg am Ufer nur sehr gering sein wird. Das hat das beauftragte Ingenieurbüro errechnet. Ein abschließendes Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt steht hier noch aus. Ziel sei es, bis zum Jahresende 2021 für den 2. Bauabschnitt eine Ausschreibung fertigzustellen. Um Zeit und Geld insbesondere für die Gemeinde zu sparen, sollte diese als Paketlösung für Kanal, Wasser und Straßenbau erfolgen.

15. Juni 2021 
Fußweg möglich, Höllbach-Renaturierung und TG-Vorstandswahlen rücken näher

Auf der 23. Sitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) informierte die Vorsitzende Luciana Pavoni, dass jetzt ein erster Fußweg aus dem bereits verabschiedeten Fußwegekonzept realisiert werden kann. Dabei handelt es sich um ein ca. 400 m langes, noch fehlendes Teilstück zwischen Türkenfeld und Zankenhausen. Bürgermeister Emanuel Staffler ergänzte, dass die Kirche als Grundstückseigentümerin ihre Bereitschaft zum Verkauf einer Teilfläche bereits signalisiert hätte.

Positiv bewertete der TG-Vorstand, dass die politische Gemeinde einen ersten Teil des Höllbachs renaturieren möchte. Konkret geht es dabei um den Abschnitt östlich der Moorenweiser Straße, der größtenteils in Gemeindebesitz ist. Möglich wird dieser Schritt, da die Gemeinde 90 % der Kosten (= 175.000 Euro) über ein Bundesprogramm finanzieren kann.

Bis Ende 2021 sind in der TG turnusmäßig Vorstandswahlen abzuhalten. Damit endet nach sechs Jahren die Arbeit des derzeitigen Vorstands. Wichtig ist laut Luciana Pavoni und Emanuel Staffler, dass der amtierende Vorstand bis dahin noch die Planung des 2. Bauabschnitts der Bahnhofstraße abschließt.

08. Februar 2021
Bahnhofstraße: Bauabschnitt I läuft, Bauabschnitt II mit neuem Zeitplan

Coronabedingt musste auch die 22. Sitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) unter der Leitung von Luciana Pavoni wieder per Videokonferenz stattfinden. Bürgermeister Emanuel Staffler informierte dabei den TG-Vorstand ausführlich über die aus Sicht der politischen Gemeinde notwendige Entzerrung des zweiten Bauabschnitts der Bahnhofstraße.

Neuer Bauabschnitt II: Ursprünglich sollte der Bereich vom Weiheranfang bis zum Bahnhofvorplatz im Jahr 2022 in einem Stück saniert werden. Abzüglich der Zuschüsse im Rahmen der Dorfentwicklung hätte das allerdings laut Emanuel Staffler für die Gemeinde im Haushaltsjahr 2022 einen nicht finanzierbaren Eigenanteil von 4 Mio. Euro zur Folge gehabt. Als machbare Alternative wird jetzt im Jahr 2022 zunächst nur der Bereich vom Weiheranfang bis zur Einmündung der Schulstraße ins Auge gefasst. Hier erhält die Gemeinde über die Dorfentwicklung einen Zuschuss von 855.000 Euro und muss einen Eigenanteil von knapp 970.000 Euro schultern.

Neuer Bauabschnitt III: Für das Folgejahr 2023 sei dann, so Emanuel Staffler weiter, als dritter Bauabschnitt die restliche Bahnhofstraße bis zum Anwesen Leßner vorgesehen. Da dieser Straßenabschnitt schon nicht mehr zum Altdorf gehöre und damit auch keine Förderung erhalte, falle er komplett in den Verantwortungsbereich der Gemeinde. Die errechneten Baukosten für dieses Teilstück belaufen sich auf 2 Mio. Euro, inklusive der Ausgaben für die Ertüchtigung des Kanals und Regenwasserkanals. Vorerst ganz ausgeklammert bleibt die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes. Sie allein ist derzeit mit einer Million Euro Baukosten veranschlagt. Hier hoffe man laut Emanuel Staffler noch auf Förderprogramme.

Bauabschnitt I: Planmäßig verläuft der erste Bauabschnitt der Bahnhofstraße im Dorfzentrum von der Moorenweiser Straße bis zum Anfang des Weihers. Schon im März sollen hier die Arbeiten an Kanal und Oberflächenwasserkanal beginnen, für die die Gemeinde verantwortlich ist. Die eigentlichen Straßenbauarbeiten – sie fallen in den Zuständigkeitsbereich der TG – sollen sich dann ca. Mai/Juni anschließen. Erklärtes Ziel sowohl von TG als auch politischer Gemeinde ist es, bis Ende 2021 den größten Teil der Bauarbeiten realisiert zu haben.

04. Dezember 2020
Dorfentwicklung: Jetzt wird gepflanzt

Bäume und Sträucher im Wert von insgesamt 12.304 Euro wurden am 4. Dezember in Türkenfeld angeliefert. Damit geht die von der Teilnehmergemeinschaft Türkenfeld (TG) Anfang des Jahres initiierte Pflanzaktion in ihre letzte entscheidende Phase – die Verteilung und die Pflanzung der insgesamt 43 Obstbäume, 41 Laubbäume und 125 Sträucher. Letzteres erfolgt in Eigenregie durch die Beteiligten.

24 private Grundstücksbesitzer in Türkenfeld und Zankenhausen sowie die politische Gemeinde sind an der Aktion beteiligt. Laut Luciana Pavoni, der Vorsitzenden der TG, sei damit das Interesse aus der Bevölkerung deutlich größer gewesen als man erwartet habe. Da es sich um eine Maßnahme im Rahmen der Dorfentwicklung handle, werden alle Bäume und Sträucher vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) bezuschusst. Für den Innenbereich beträgt die Förderung 50 Prozent, im Außenbereich werden die Kosten sogar komplett übernommen. Kostenlos mitinbegriffen war im Vorfeld auch die Beratung durch Fachleute des ALE.

Für die Koordination der gesamten Maßnahme – also Bestellung, Ausschreibung und Anlieferung – war ebenfalls das ALE verantwortlich. Die jetzt angelieferten Pflanzen stammen aus zwei verschiedenen Baumschulen. 38 Obstbäume liefert die Baumschule Baumgartner aus dem niederbayerischen Rottal. Alle anderen Gehölze, darunter Feldahorne, Linden und Eichen sowie unterschiedliche Sträucher, kommen von der Baumschule Schlegel im baden-württembergischen Riedlingen.

Das größte Kontingent der Lieferung erhält im Übrigen die politische Gemeinde. An vielen verschiedenen Standorten auf öffentlichem Grund wird Türkenfeld damit um 28 Laubbäume grüner. Für Bürgermeister Emanuel Staffler ist das eine gute und nachhaltige Investition in die Zukunft. Und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

01. Dezember 2020
Dorfentwicklung Rathaussaal: TG beschließt Kostenvereinbarung

Auf der 21. Sitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) – coronabedingt per Video – beschloss der Vorstand einstimmig die Kostenvereinbarung mit der Gemeinde Türkenfeld. Von den insgesamt 180.000 Euro Gesamtkosten, die für die Sanierung des historischen Rathaussaals veranschlagt werden, sind im Rahmen der Dorfentwicklung 85.200 Euro förderfähig. Das entspricht der öffentlichen Nutzung des Saals zum Beispiel für kulturelle Veranstaltungen. Durch das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) wurde bereits eine vorzeitige Baufreigabe erteilt.  

Für die Gemeinde bedeutet das, sie kann Anfang 2021 sukzessive mit der statischen Ertüchtigung des Bodens und dem Austausch der Fenster beginnen. Aller Voraussicht nach wird der Rathaussaal inklusive Nebenraum Ende 2021 wieder öffentlich nutzbar sein.

01. Dezember 2020
Bahnhofstraße 1. Abschnitt: Baubeginn rückt näher

Die nächsten entscheidenden Schritte für den 1. Bauabschnitt der Bahnhofstraße sind in die Wege geleitet. Das berichtete Luciana Pavoni, die Vorsitzende der TG, auf der 21. virtuellen Vorstandssitzung. Vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) wurde die Entwurfsplanung geprüft und freigegeben. Ausgewählt wurde mittlerweile auch das Ingenieurbüro Mooser aus Kaufbeuren, es wird die weiteren Planungsschritte bis zur Ausschreibung ausführen. Im Auftrag des ALE hat das Ingenieurbüro bereits verschiedene andere Projekte der Dorfentwicklung realisiert.

Für die Gemeinde berichtete Bürgermeister Emanuel Staffler auf der TG-Sitzung, dass die Ausschreibung für die Kanalarbeiten bereits laufe. Ins Auge gefasst sei der Baubeginn für die Wasserleitung und die Oberflächenentwässerung nach Ostern 2021. Nochmal ca. 6 Wochen später sollen dann voraussichtlich auch die Bauarbeiten für die Straße selbst starten.

Anteilig gefördert durch das ALE wird im Übrigen auch der Regenwasserkanal. Dies beschloss die TG einstimmig zum Abschluss ihrer Vorstandssitzung.

29. September 2020
Dorfentwicklung Bahnhofstraße: TG nimmt Stellung zu Hinweisen aus dem Landratsamt

Auf der 20. öffentlichen Sitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) behandelte der Vorstand unter der Leitung von Luciana Pavoni die eingegangenen Hinweise der Träger öffentlicher Belange. Geäußert hatten sich unter anderem das Wasserwirtschaftsamt und aus dem Landratsamt die Naturschutz- sowie die Bau- und Straßenbehörde.

Nicht möglich ist aus Sicht des Vorstands eine Reduktion der Parkplätze auf dem Dorfplatz, da die Gemeinde für den Drexl-Hof nur ein Nutzungsrecht hat und der Eigentümer die Parkflächen für seinen Betrieb nachweisen muss. Ebenfalls nicht möglich ist die gewünschte Verbreiterung der Fahrbahn am Anfang der Bahnhofstraße vor dem Linsenmann-Anwesen. Durch die baulichen Gegebenheiten steht hier schlicht und einfach nicht genügend Platz zur Verfügung. Die Randbereiche der Straße werden aber überfahrbar gestaltet.

Bei der Bauausführung sollen die großen Robinien entlang der Friedhofsmauer erhalten werden. Hier herrschte Einigkeit im gesamten TG-Vorstand. Gleiches gilt auch für die markante, uralte Linde, die an der Ecke des neuen Friedhofs am Beginn des Klammsteinwegs steht. Der Walnussbaum neben dem Kriegerdenkmal allerdings ist laut einem Baumgutachten, das die Gemeinde in Auftrag gegeben hatte, krank und muss gefällt werden. Für ihn, aber auch für den gegenüberliegenden Baum an der Ecke des Pfarrgrundstücks – hier entstehen zusätzliche Parkflächen – sind Ersatzpflanzungen vorgesehen. Ersetzt durch einen Baum größeren Umfangs wird nach Abschluss der umfangreichen Bauarbeiten auf dem Drexl-Hof auch die bereits entfernte Robinie.

Zu den nächsten, zwingend erforderlichen Schritten für den Bauabschnitt 1 der Bahnhofstraße gehören laut Luciana Pavoni in diesem Herbst noch die offizielle Plangenehmigung durch das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) und die Kostenvereinbarung mit der Gemeinde. Anfang 2021 findet voraussichtlich die Ausschreibung für die Bauarbeiten an der Oberfläche statt. Je nach Witterung könnten im März oder April bereits die Wasser- und Kanalbauarbeiten beginnen, für die die Gemeinde verantwortlich ist. 

29. September 2020
Dorfentwicklung: Panoramatafeln und Rathaussaal werden gefördert

Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft (TG) fasste auf seiner 20. öffentlichen Sitzung folgende weiteren Beschlüsse einstimmig:

Mit einer Förderung von 62 Prozent kann die Gemeinde für drei Panoramatafeln rechnen, die am Gollenberg, Schöneberg und an der Anhöhe bei der Wolfgasse errichtet werden sollen. Eine dieser Tafeln kostet rund 2000 Euro.

Im Zuge der Sanierung des Türkenfelder Schlosses bekommt die Gemeinde ebenfalls grünes Licht für eine Förderung der Renovierungsarbeiten des Rathaussaales. Da er auch für kulturelle und gemeinschaftliche Veranstaltungen genutzt wird, sind die Ziele der Dorferneuerung erfüllt. Einstimmig votierte der Vorstand deshalb für die zusätzliche Aufnahme in den Dorferneuerungsplan.

Für die Pflanzaktion, die noch in diesem Herbst durchgeführt wird, bewilligte der Vorstand insgesamt 14.500 Euro. Für diese Summe werden Bäume und Sträucher beschafft und in der Gemeinde angeliefert. In den zurückliegenden Monaten hatten dazu auf Antrag viele Beratungsgespräche mit privaten Grundbesitzern sowie der Gemeinde stattgefunden.

7. Juli 2020 
Dorfentwicklung: Runder Tisch votiert für Farbasphalt im Dorfzentrum

Die Entscheidung ist gefallen: Mit deutlicher Mehrheit haben sich der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft (TG) und der Gemeinderat auf ihrer gemeinsamen Sitzung im Linsenmannsaal auf den Straßenbelag im Dorfzentrum geeinigt. Farbiger Asphalt soll nun laut Beschluss dieses sog. Rundes Tisches „die gute Stube Türkenfelds“ vom Beginn der Bahnhofstraße bis auf Höhe des Pfarrhofs kennzeichnen und so zur Verkehrsberuhigung beitragen. Im Farbton wird der Asphalt angepasst an die Pflasterung des Drexlhofes und des Gehwegs, so dass gleichzeitig auch der Dorfplatzcharakter unterstrichen wird.

Gut eine Stunde lang dauerte die abschließende Diskussion unter der Leitung von Luciana Pavoni, der Vorsitzenden der TG, und Bürgermeister Emanuel Staffler. Im Mittelpunkt standen die drei Ausführungsvarianten zum Fahrbahnbelag, die Planer Otto Kurz für die Sitzung vorgelegt hatte: Farbasphalt, Pflaster oder „normaler“ schwarzer Asphalt. Auch die Frage, bis wohin die jeweilige Variante gehen sollte, spielte eine entscheidende Rolle.

Bereits im Vorfeld hatten sich TG und Gemeinderat bei einem Ortstermin Mitte Juni verschiedene Pflastervarianten in anderen Orten angeschaut. Lange telefoniert hatte zwischenzeitlich Bürgermeister Emanuel Staffler mit dem Stadtbaudirektor von Bregenz und sich nach den dortigen Erfahrungen mit Farbasphalt erkundigt. In die abschließende Entscheidung floss auch Luciana Pavonis Zusammenstellung der Vor- und Nachteile der jeweiligen Beläge ein. Nach Abwägung aller Aspekte mündete das schließlich in das deutliche Votum des „Runden Tisches“ für den Farbasphalt. Er ist robuster und geräuschärmer als Pflaster, im Unterhalt kostengünstiger und hält – wie die positiven Erfahrungen aus Bregenz zeigen –stärksten Verkehrsbelastungen Stand. Auch beim Stichwort Barrierefreiheit hat es in Bregenz sehr positive Reaktionen der Betroffenen gegeben.

Mit dem jetzt getroffenen Votum für den Straßenbelag kann die Entwurfsplanung fertiggestellt und dem Amt für Ländliche Entwicklung zur Prüfung vorgelegt werden.

05. Mai 2020
ALE fördert Renovierung der Ortseingangstafeln

Im Rahmen der öffentlichen Sitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) am 5. Mai 2020 beschloss der Vorstand unter Leitung von Luciana Pavoni einstimmig als weitere Maßnahme der Dorfentwicklung, sich an der Renovierung der sechs Ortseingangstafeln zu beteiligen. Bei Gesamtkosten von 12.000 Euro kann sich die Gemeinde damit über eine Förderung von 62 Prozent freuen.

Die Ortseingangstafeln waren anlässlich der 1250-Jahr-Feier Türkenfelds im Jahr 1999 errichtet worden. Als erste Visitenkarte des Orts informieren sie Ankommende über aktuelle Veranstaltungen, darunter zum Beispiel den Wochenmarkt. Jetzt werden sie in widerstandsfähigerem Holz angefertigt und mit einer Kupferbedachung ausgestattet.

05. Mai 2020
Bahnhofstraße: Entwurfsplanung für 1. Bauabschnitt steht

Bei der 18. öffentlichen Sitzung am 5. Mai 2020 verabschiedete der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft (TG) einstimmig die von Otto Kurz erstellte Planung des 1. Bauabschnitts für die Bahnhofstraße. Dieser umfasst den Bereich vom Linsenmannhaus bis zur Einmündung der Weiherstraße.

Auf die Aufteilung in zwei Bauabschnitte hatten sich Vorstand und Bürgermeister Emanuel Staffler in einer – coronabedingt nichtöffentlichen – Videositzung bereits am 20. April verständigt. Das wasserrechtliche Verfahren, das für den 2. Bauabschnitt (ab dem Weiher bis zum Bahnhof) noch in Gang ist, hätte sonst den Beginn der gesamten Baumaßnahme erheblich verzögert.

Die Vorstellung des Entwurfs zur Umgestaltung der Bahnhofstraße finden Sie hier.

Der Zeitplan für den 1. Bauabschnitt

Nächster wichtiger Schritt für die jetzt vorgestellte Entwurfsplanung ist die Beratung und Abstimmung im Gemeinderat am 20. Mai. Danach schließt sich die vorgeschriebene Prüfung der Entwurfsplanung durch das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) an. Ist diese letzte Hürde überwunden, kann bis zum Jahresende die Ausschreibung erfolgen. Läuft alles nach Plan, stünde die Ausführung der Baumaßnahme dann im Laufe des nächsten Jahres an. Dies jedenfalls ist das erklärte gemeinsame Ziel von Luciana Pavoni, der Vorsitzenden der TG, und Bürgermeister Emanuel Staffler.

Planer Otto Kurz hatte für die Vorstandssitzung am 5. Mai eigens ein Modell des Ortszentrums anfertigen lassen. Besser als jeder Plan veranschaulichte es den Straßen- und Gehwegverlauf sowie die Wirkung der historischen Gebäude um die platzartige Erweiterung zwischen Linsenmannhaus, Kirche und Gasthof Drexl. An Hand des Modells konnte der Standort des Maibaums noch einmal überprüft und nach erneuter Rücksprache mit der Feuerwehr endgültig festgelegt werden.

Otto Kurz hatte auch die Gesamtkosten des 1. Bauabschnitts errechnet. Sie liegen bei 1,251 Mio. Euro, davon übernimmt das ALE im Rahmen der Dorfentwicklung 62 Prozent. Zusätzlich schultern muss die Gemeinde allerdings die Kosten für die Erneuerung der Wasserleitung und des Regenwasserkanals, der nur teilweise vom ALE gefördert wird.

09. März 2020
Dorfentwicklung aktuell: Großes Interesse für Pflanzaktion

Bis zum Anmeldeschluss für die Pflanzaktion gingen aus dem Gemeindegebiet 25 Anträge ein. Laut Luciana Pavoni, der Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft (TG) Türkenfeld, ist das ein sehr erfreuliches Ergebnis.

Die Beratungsgespräche sollen nun bis Juni 2020 durchgeführt werden. Der Landschaftsarchitekt des Amtes für ländliche Entwicklung (ALE), Joachim Schmidt, wird sich dazu mit den jeweiligen Interessenten in Verbindung setzen. Unterstützt wird er dabei von der Kreisfachberaterin im Landratsamt FFB, Frau Michaela Schleicher. Erst wenn nach Abschluss der Gespräche feststeht, was und wo gepflanzt werden soll, erfolgt die gemeinsame Bestellung durch das ALE. Der Anlieferungstermin für die Pflanzen wird dann im Herbst sein.

20. Januar 2020 
Gut 25 Besucher*Innen bei der öffentlichen Teilnehmerversammlung der TG

Drei Themen standen am 20. Januar auf der Tagesordnung der Teilnehmerversammlung im Saal des Linsenmanngebäudes: die Pflanzaktion 2020, die Förderung privater Maßnahmen im Zuge der Dorferneuerung sowie ein Zwischenbericht zum Stand der Planungen für die Bahnhofstraße. Mehr dazu lesen Sie hier .

20. Januar 2020
Pflanzaktion 2020: Anträge bis 1. März einreichen

Breiten Raum nahm in der Teilnehmerversammlung am 20. Januar die geplante Pflanzaktion ein. Joachim Schmidt, Landschaftsarchitekt im Amt für ländliche Entwicklung (ALE) erläuterte dazu die Details und beantwortete Fragen.

Wichtig: Interessenten müssen auf jeden Fall ihren Antrag bis 1. März in der Gemeinde im Bauamt einreichen. Und: Mitmachen kann jeder private Grundeigentümer im Gemeindegebiet. Für Pflanzen im Innenbereich – ob Haus- und Hofbäume, Fassadenbegrünungen, Obstwiesen oder Hecken – gibt es Zuschüsse von 50 %, wird im Außenbereich gepflanzt, sind es sogar 100 %.

Wird ein Antrag gestellt, ist immer eine kostenlose Beratung und Begehung durch einen Fachmann mit inbegriffen. Sie wird im Zeitraum bis Juni 2020 stattfinden. Erst danach werden die Pflanzen bestellt und im Herbst 2020 an- und ausgeliefert. Dies organisiert der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft (TG) Türkenfeld. Das Pflanzen selber bleibt in der Verantwortung des jeweiligen Antragstellers.

Alle wichtigen Informationen im Überblick, den Antrag zur Pflanzaktion und einen Überblick über heimische Gehölzarten finden Sie hier.

16. November 2019 
Teilnehmergemeinschaft, Gemeinderat und Bürger auf Exkursion in Weyarn

Was hat die Dorfentwicklung einem 3800 Einwohner großen Ort 35 Kilometer südlich von München gebracht? Wie wirken sich die Maßnahmen von damals im Alltag der Bürgerinnen und Bürger heute aus? Was können wir aus diesen Beispielen für die Dorfentwicklung in Türkenfeld lernen? Das waren die Vorzeichen, unter denen die Vorstandsmitglieder der Teilnehmergemeinschaft (TG) zusammen mit Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie weiteren interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Exkursion nach Weyarn aufbrachen.

Den ausführlichen Bericht zur Exkursion lesen Sie hier.

November 2019
Private Pflanzaktion in Dorf und Flur 2020

Im Rahmen der Dorfentwicklung können Grundbesitzer im kommenden Jahr an einer Pflanzaktion teilnehmen. Dabei gibt es für die Pflanzen im Dorf einen Zuschuss von 50 %, für Pflanzen in der Flur sogar 100 %. Mehr über den geplanten Ablauf der Aktion erfahren Sie hier.

04. November 2019
Bahnhofstraße: Schwierige Entwässerungsplanung

In der 16. öffentlichen Sitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) stand erneut die Bahnhofstraße im Mittelpunkt. Laut Luciana Pavoni, der Vorsitzenden der TG, verliefen die Gespräche mit den Grundstückbesitzern, von denen Flächen benötigt werden, positiv. So gut wie alle haben den Abtretungen grundsätzlich zugestimmt. Damit kann die Planung im südlichen Teil der Bahnhofstraße mit nur kleinen Änderungen fortgeführt werden. Für die Vorplanung des Bahnhofsvorplatzes ist man mit dem MVV im Gespräch. Beim wichtigsten Kritikpunkt – den wegfallenden Parkplätzen – zeichnet sich eine Ersatzlösung ab.

Schwierig gestaltet sich die Entwässerung der Bahnhofstraße. Über den aktuellen Stand der Planung und die Gespräche mit dem Wasserwirtschaftsamt berichtete Herr Krauss vom beauftragten Ingenieurbüro. Klar ist, dass im Rahmen der Entwässerung jetzt nicht nur der Weiher selbst, sondern auch die Rückhaltekapazitäten des Weihergrabens im Vorfeld des Weihers sowie der Abfluss aus dem Weiher in den Höllbach zu berücksichtigen sind. Zwei Probebohrungen an der Ostseite des Weihers haben ergeben, dass der Damm standsicher ist. Zu prüfen ist hier noch, ob er auch extremen Hochwassersituationen standhält.

Das gesamte Sitzungsprotokoll finden Sie hier im Wortlaut.

September 2019
Hausnamenschilder in Zankenhausen und Pleitmannswang

Wissen Sie, wann das „Burgamoastahäusl“ in Zankenhausen erbaut und wie lange dort regiert und getraut wurde? Wenn nicht, können Sie es jetzt auf einem neu angebrachten Schild an der Fassade nachlesen. Mehr über eine weitere abgeschlossene Maßnahme der Dorfentwicklung erfahren Sie hier.

31. Juli 2019
Bahnhofstraße: Ortstermin vor Linsenmannanwesen

In der 15. öffentlichen Sitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) stellte Planer Otto Kurz für den Vorbereich des Linsenmannhauses (Südseite) eine Planungsalternative vor. Bei einem Ortstermin vor dem Gebäude diskutierte der Vorstand der TG die Vor- und Nachteile beider Varianten zusammen mit Gemeinderäten und interessierten Bürgern.

Die bisherige Planung sah eine vorgezogene Mauer und einen ca. 2,90 Meter breiten Vorbereich vor dem Linsenmanngebäude vor (derzeit ca. 1,90 Meter). Hier sollte der Gehweg verlaufen und wie jetzt auch Platz zum Sitzen vor dem Bioladen sein. Bei der Alternativplanung würde die Mauer leicht zurückgesetzt, um direkt an der Straße entlang Platz für einen 1,60 Meter breiten Gehweg zu schaffen. In beiden Fällen wird es die Staudenbepflanzung nur noch im Bereich des Bioladens geben, im Bereich des Wohnungseingangs entfällt sie. Beim Stimmungsbild in der anschließenden Sitzung im Rathaus kristallisierte sich im Vorstand und bei den anwesenden Gemeinderäten eine Mehrheit für den 2,90 Meter breiten Vorplatz heraus, über die endgültige Lösung müssen jedoch beide Gremien erst in ihren jeweiligen Sitzungen abstimmen.

Die Ergebnisse des beauftragten Ingenieurbüros zur Untersuchung des Weihers (u.a. zum Wasservolumen und zur Standfestigkeit des Dammes an der Ostseite) werden Mitte September vorliegen, ein Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt ist für Anfang Oktober geplant. Erst dann kann auch über die Gehwegführung im Weiherbereich entschieden werden.

Für die Gestaltung des Bahnhofvorplatzes soll nochmals das Gespräch mit Bahn und MVV gesucht werden. Neue Argumente liefert hier unter anderem das landkreisweite Mobilitätskonzept.

Lesen Sie hier das Sitzungsprotokoll im Wortlaut.

12. Juli 2019
Private Fördermöglichkeiten verbessert

Mit den neuen Dorferneuerungsrichtlinien 2019 bietet das Bayerische Dorfentwicklungsprogramm jetzt privaten Haus- und Hofbesitzern deutlich verbesserte Fördersätze. So werden zum Beispiel Maßnahmen zur Erhaltung, Umnutzung und Gestaltung von Gebäuden mit bis zu 35 % (bisher 20 %) bezuschusst. Die Höchstsumme je Gebäude wurde auf 50.000 Euro festgesetzt.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden Sie hier.

4. Juni 2019
Gespräche mit Anliegern und Wasserwirtschaftsamt stehen an

Auf der öffentlichen Vorstandssitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) informierte die TG-Vorsitzende, Luciana Pavoni, die Vorstände sowie die anwesenden Gemeinderäte und Bürger über die nächsten Schritte zur Bahnhofstraße. Im Vordergrund stehen die Gespräche mit den 20 Anliegern, bei denen Grundstücksabtretungen notwendig sind. Der Kauf oder das Einräumen des Baurechts wären hier Optionen. Die Gespräche, die möglichst bis Ende August zum Abschluss gebracht werden sollen, wird Frau Pavoni zusammen mit Bürgermeister Pius Keller und Planer Otto Kurz führen.

In den nächsten Wochen vorliegen werden auch die Ergebnisse des Ing.-Büros Glatz-Kraus, das für den Weiher unter anderem Untersuchungen zum Fassungsvermögen und zur Standsicherheit des Dammes an der Ostseite durchgeführt hat. So kann, zusammen mit der Gemeinde, noch im Juli das Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt über die nächsten Schritte geführt werden.

Einig war man sich in der TG-Vorstandschaft, dass an der Gehwegbreite von 1,80 Meter festgehalten werden soll. Nach den Förderrichtlinien des ALE (Amt für ländliche Entwicklung) sind 1,50 Meter Breite nur bei wenig befahrenen Straßen möglich, das Verkehrsaufkommen in der Bahnhofstraße ist jedoch deutlich höher. Damit die Bezuschussung seitens des ALE gesichert ist, müsste der Vertrag zwischen ALE und Gemeinde im Jahr 2020 abgeschlossen werden. Die Prognosen bezüglich eines Fördersatzes von 60 % sind laut Frau Pavoni gut. Eine erste Berechnung der gesamten Baukosten wird es voraussichtlich bis Ende Juli geben.

Das Sitzungsprotokoll im Wortlaut finden Sie hier.

30. Januar 2019
Anliegerversammlung zur Neugestaltung der Bahnhofstraße

Seit Mitte 2017 hatten sich Gemeinderat und Vorstand der Teilnehmergemeinschaft (TG) in fünf Fachsitzungen zusammen mit dem Planer Otto Kurz mit der Neugestaltung der Bahnhofstraße beschäftigt. Bei der Anliegerversammlung am 30. Januar 2019 präsentierten Bürgermeister Pius Keller, die TG-Vorsitzende Luciana Pavoni und Planer Otto Kurz den knapp 60 Anwesenden die Ergebnisse.

Die Präsentation des Planungsbüros finden Sie hier.

Und das sind die Zielsetzungen für die vier Teilbereiche der insgesamt 920 Meter langen Bahnhofstraße (ab Moorenweiser Straße bis Bahnhof).

Die Neugestaltung soll:

  • Im Abschnitt Kirche-Drexl-Linsenmannhaus den Platzcharakter hervorheben und verschiedene Nutzungen ermöglichen.
  • Im Bereich des Weihers das Potenzial des Umfelds entwickeln, das Gewässer besser erleben lassen und den Wasserrückhalt gewährleisten.
  • Im Abschnitt Schulstraße bis Bahnhof die Sicherheit für Fußgänger herstellen und dem fließenden Verkehr die Verbindung zum Bahnhof ermöglichen.
  • Am Bahnhof selbst den Zugangsbereich ansprechender, übersichtlicher und zukunftsfähiger machen, z.B. mit Bike-Stellplätzen und E-Ladestationen.

Weiteres Vorgehen:
Nach der Anliegerversammlung finden Gespräche mit den einzelnen Grundstücksbesitzern statt. Positiv für die Anlieger ist, dass für sie kein Straßenausbeitrag mehr fällig wird (er wurde 2018 abgeschafft) und dass das Amt für ländliche Entwicklung eine 50%ige Förderung der Baumaßnahme in Aussicht gestellt hat.

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