Brief aus dem Rathaus!

Grußwort BGM Staffler

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

sicher haben Sie schon einmal von den berühmt-berüchtigten „ersten 100 Tagen“ gehört. Gerade in der Politik eine fast schon magische Zahl – auch für Bürgermeister und Gemeinderat. Zugegeben: Am Anfang ist vieles neu. Es gilt, einen Arbeitsmodus zu finden und vor allen Dingen gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Ich meine, dass uns dies im neu gewählten Gemeinderat gut gelungen ist. Nur so war es möglich, große und kleine Projekte auf den Weg zu bringen. Einen kurzen Überblick möchte ich Ihnen nachfolgend geben:

Mit dem Abschluss der Planung für den sog. „Bauabschnitt I“ der Bahnhofstraße ist nach langen Jahren der Planung der Grundstein für die Umsetzung des Projektes im nächsten Jahr gelegt. JA: Das Angesicht unseres Ortszentrums wird sich nachhaltig verändern. Zum Positiven! Wer sehen will, welche Änderungen geplant sind, findet eine Übersicht unter www.tuerkenfeld.de

Nicht immer müssen Millionenbeträge bewegt werden, um Dinge zu verbessern: Viele vermeintlich „kleine Entscheidungen“ des neuen Gemeinderats hinterlassen ebenso Spuren. Beispielhaft nennen möchte ich den Umzug der Bücherei, die hoffentlich bald beginnende Sanierung des Rathaus-Saals oder die Investitionen in Schule und Kindergärten. Wer hier auf dem Laufenden bleiben will, dem empfehle ich die Lektüre des Mitteilungsblattes bzw. der Gemeinde-Homepage.

Nicht umhin komme ich in meinem heutigen Bericht um ein ABER: Ein Aber deshalb, weil die sog. „Corona-Krise“ auch in unserem Gemeinde-Geldbeutel Spuren hinterlassen hat und noch mehr hinterlassen wird! Gepaart mit in vielen Bereichen steigenden Kosten (Tarifsteigerungen, …) entsteht eine Situation, die wir nicht länger ignorieren können. Wichtig dabei: Bevor wir über Erhöhungen sprechen, müssen wir Sparpotentiale nutzen. Ein deutliches Signal wird die Gemeindeverwaltung setzen, wenn auf die teilweise Nachbesetzung freiwerdender Stellen im Zuge der Ruhestands-Eintritte einiger Kollegen verzichtet wird. Heute schon muss ich aber ankündigen, dass eine Neu-Kalkulation der Gebühren für Wasser- und Abwasser unausweichlich ist. Schlicht deswegen, weil wir gesetzlich verpflichtet sind, hier „kostendeckend“ zu wirtschaften. Hier zahlen wir als Gemeinde im Moment drauf - und zwar sechsstellige Beträge pro Jahr. Im Bereich der Kindergärten bzw. Kinderkrippe greift eine Anpassung der Gebühren zum jetzt beginnenden neuen Kindergarten-Jahr. Auch dieses Thema haben wir im neu gewählten Gemeinderat mit Augenmaß und gutem Miteinander bearbeitet, wofür ich dankbar bin.

Ein Anliegen zum neuen Schuljahr: Die Gemeinde Türkenfeld sucht Verkehrshelferinnen und Verkehrshelfer, die einen Beitrag zur Schulwegsicherheit unserer Kinder leisten wollen. Wer sich hier einbringen kann und will, ist eingeladen, sich bei Frau Werner (E.Werner@tuerkenfeld.de) zu melden.

Schließen will ich meinen heutigen Bericht mit einem Aufruf: Lasst uns weiter aufeinander schauen! „CORONA“ liegt – leider! – noch lange nicht hinter uns. Rücksichtnahme auf Andere und das Befolgen der allgemein bekannten Regeln werden entscheidend sein.

Es grüßt herzlich

Emanuel Staffler
Erster Bürgermeister

Ihr & Euer direkter Draht zum Bürgermeister:

Termine flexibel nach Vereinbarung – egal ob im persönlichen Gespräch, telefonisch oder auch virtuell per Video-Chat. Schreiben Sie mir! E.Staffler@tuerkenfeld.de

 

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