Font Size

Cpanel

Maus rotBürgerservice online

 

 

Viele Anträge online verwalten.

RIS

hier geht's zum Ratsinformationssystem

Ergebnis der Trinkwasseruntersuchungen 2009

In den nachfolgenden Tabellen sind Ergebnisse der Probe aus dem Leitungsnetz Grafrath dargestellt, zusätzlich sind einige Werte von Brunnen 1 und Brunnen 2 gegenübergestellt.

 

 

Parameter

Brunnen 1

Brunnen 2

Versorgungsnetz

Wasserhärte

21,7°dH

22,5°dH

22,3°dH

Härtebereich

4

4

4

 

 

Parameter

Befund Einheit

TrinkwV

Zulässiger Höchstwert

Bromat

<0,01 mg/l

0,025

Arsen

<0,001 mg/l

0,01

Blei

<0,001 mg/l

0,025

Cadmium

<0,0005 mg/l

0,005

Chrom

<0,005 mg/l

0,05

Kupfer

<0,005 mg/l

2,0

Cyanide; gesamt

<0,005 mg/l

0,05

Fluorid

0,08 mg/l

1,5

Nickel

0,002 mg/l

0,02

Nitrat

25,3 mg/l

50,0

Nitrit

<0,02 mg/l

0,5

Quecksilber

<0,0002 mg/l

0,001

Selen

<0,0005 mg/l

0,01

 

 

Leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe

Versorgungsnetz

Jahr

Analysenparameter

Ergebnis

TinwV

2009

Trichlormethan

<0,0001mg/l

 

Bromdichlomethan

<0,0002mg/l

 

Dibromchlormethan

<0,0002 mg/l

 

Tribrommethan

<0,0003 mg/l

 

Summe THM (Einzelstoffe)

n. n.

0,05

Trichlorethen

<0,0002 mg/l

0,01

Tetrachlorethen

<0,0002 mg/l

0,01

Tetrachlorethen + Trichlorethen

n. n.

0,01

1,2-Dichlorethen

<0,0005 mg/l

0,003

 

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Versorgungsnetz

 

 

Ergebnis

Nachweisgrenze

2009

Benzo(b)fluoranthen

<0,000002mg/l

<0,000002mg/l

Benzo(k)fluoranthen

<0,000002 mg/l

<0,000002mg/l

Benzo(ghi)perylen

<0,000002mg/l

<0,000002mg/l

Indeno(123-cd)pyren

<0,000002mg/ l

<0,000002mg/l

 

Benzo(a)pyren

<0,000002 mg/l

<0,000002mg/l

 

 

Gutachten zu den Prüfbericht vom 19.05.2009

 

Die Untersuchungen auf die chemischen Parameter der Anlage 2 TrinkwV einschließlich PSM ergeben – soweit untersucht – keinen Grund zur Beanstandung.

 

Auch bei den Indikatorparametern (Anlage 3 TrinkwV) sind – soweit untersucht – die Grenzwerte eingehalten.

Die Anforderungen, die aus korrosionschemischer Sicht an Trinkwasser gestellt werden, sind an und für sich erfüllt. Da die Basekapazität bis pH 8,2 über 0,5 mmol/l liegt, darf jedoch nach DIN 50930 Teil 6 Schmelztauchverzinkter Stahl ohne Einzelfallprüfung nach DIN 50931 Teil 1 nicht mehr verwendet werden. Da die Basekapazität bis pH 8,2 auch noch über 7 mmol/l liegt, ist nach DIN EN 12502 Teil 3 mit dem Ausbleiben schützender Deckschichten zu rechnen. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit der Zinkgerieselkorrosion erhöht, da der Zinkgerieselquotient kleiner als 3 und größer als 1 ist. Im Warmwasserbereich wird im übrigen generell, d. h. unabhängig vom Chemismus, von der Verwendung verzinkten Stahls abgeraten.  Schmelztauchverzinkter Stahl ist daher grundsätzlich nicht zu empfehlen .

 

Die mikrobiologischen Befunde sind einwandfrei.

 

Das Leitungswasser wird nicht gechlort. Dies spiegelt sich bei den leichtflüchtigen Halogenkohlenwasserstoffe im Messergebnis „Summe THM“ wider.

 

Nachfolgend die wichtigsten Werte aus den beiden Brunnen.

 

 

Parameter

Befund

Brunnen 1

Befund Brunnen 2

TrinkwV

Zulässiger Höchstwert/

Geforderter Bereich

Sauerstoff

6,9 mg/l

8,0 mg/l

> 3

Calcium

101 mg/l

109 mg/l

 

Magnesium

30,7 mg/l

31,0 mg/l

 

Natrium

8,1 mg/l

13,9 mg/l

200

Kalium

1,4 mg/l

1,9 mg/l

 

Chlorid

18,5 mg/l

38,1 mg/l

250

Sulfat

26,9 mg/l

24,6 mg/l

240

Nitrat

24,3 mg/l

25,4 mg/l

50

 

Von den Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen wurden untersucht:

 

Atrazin, Bentazon, Desethylatrazin, Desisopropylatrazin, Dichlorprop, Diuron, Isoproturon, Mecoprop, Desethylterbuthylazin, Metazachlor, Simazin, Terbuthylazin.

Diese Stoffe waren nicht nachweisbar bei einer Nachweisgrenze von 0,00003mg/l.

Desethylatrazin liegt mit 0,00003 mg/l im Bereich der Werte wie in den Vorjahren.