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Gemeinde protestiert gegen Rodung des Bahndammes

natürlicher Schutzwall soll erhalten bleiben

In der letzten Woche wurde damit begonnen, entlang der innerhalb Türkenfelds verlaufenden Bahntrasse Bäume und Sträucher in erheblichem Umfang zu roden. Die Bevölkerung hat dieses Vorgehen mit Bestürzung und Unverständnis zur Kenntnis genommen. Selbst die Gemeindeverwaltung wurde von dieser dem Ortsbild in keiner Weise zuträglichen Maßnahme vorab nicht informiert.
Türkenfeld wird durch die Bahntrasse in einen sog. "Alt-" und "Neu-Ort" getrennt. Die vor Jahrzehnten angelegten Pflanzungen an beiden Seiten der Bahngleise waren bislang Garant für ein ansehnliches Ortsbild und vermieden einen "Industriegebiet-Charakter", wie der für den Bahnhof zuständige Gemeinderat Emanuel Staffler (CSU) betont. Zudem schützten die Gehölze insbesondere direkte Anlieger vor Lärm und anderen Emissionen.
Auf Bitten von Bürgermeister Pius Keller (CSU) wurden die Rodungsarbeiten durch den seitens der Deutschen Bahn AG beauftragten Dienstleister eingestellt bzw. der Kernort ausgenommen. Im Rahmen eines Ortstermins konnte zwischenzeitlich einvernehmliche Lösung gefunden werden, die sowohl dem Ortsbild als auch der Verkehrssicherungspflicht der Deutschen Bahn AG Rechnung trägt.