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Alle Infos zum Projekt hier

Dorfentwicklung 2.0: Packen wir's an! - Gemeinsame Erklärung der Klausur-Teilnehmer

Am 25. und 26. Januar 2013 absolvierten dreizehn der im Projekt „Dorfentwicklung" engagierten Bürgerinnen und Bürger, zehn Gemeinderäte, die beiden Bürgermeister und zwei Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung eine zweitägige Klausur in Eresing.
Ziel war es, die im vergangenen Jahr zu Tage getretenen Problemstellungen gemeinsam aufzuarbeiten. Gleichzeitig sollte geprüft werden, inwieweit eine Fortführung des Projektes sinnvoll erscheint. In den sehr offen geführten Diskussionen zeigte sich schnell, dass es bislang an einer professionellen Begleitung des Vorhabens mangelte: Weder Gemeindevertreter noch engagierte Bürger sind in der Lage, ein Planungsbüro als zentrales Element zu ersetzen.
Unterstützt von zwei Moderatoren und einem Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) wurde abschließend folgendes Vorgehen vereinbart:
1) Das ALE wird in den kommenden Wochen die Beauftragung eines geeigneten Planungsbüros in die Wege leiten.
2) Der Gemeinderat entscheidet im Anschluss (voraussichtlich in einer der Februar-Sitzungen) über die Einbindung eines Planers.
3) Sofern dieser Beschluss positiv ausfällt, soll der Planer die Möglichkeit bekommen, sich intensiv in die Materie einzuarbeiten und dabei auf die bereits erzeugten Ergebnisdokumente und Ideen-Sammlungen der Arbeitskreise zurückgreifen. Gemeinsam mit dem Planer soll auch über die Schaffung einer hierarchisch flachen Organisationsstruktur beraten werden. Dabei kann ebenfalls auf bereits vorhandene Arbeitsergebnisse aufgebaut werden.
Erklärtes Ziel aller Beteiligten ist es, in den nächsten 9 bis 15 Monaten gemeinsam mit einem Planungsbüro einen Fahrplan / Maßnahmenkatalog für das Projekt „Dorfentwicklung" zu erstellen.
Jeder sollte wissen: Was jetzt gemeinsam erarbeitet wird, bildet die Grundlage für einen Dorfentwicklungsprozess, der mehr als 10 bis 15 Jahre in Anspruch nehmen kann. Er wird am Ende ein ganzes Bündel von Entwicklungsmaßnahmen enthalten, die sich nachhaltig auf das künftige Ortsbild und das Leben in Türkenfeld auswirken werden: Wer hier leben darf, darf sich glücklich schätzen! Nicht zu vergessen: Eine von der öffentlichen Hand (finanziell) geförderte Dorfentwicklung bietet für Türkenfeld ungeahnte Entwicklungsmöglichkeiten. Darum gilt für alle Beteiligten: Packen wir's an!

Türkenfeld, 26.01.2013

Ergänzung: Der Gemeinderat hat am 06.02.2013 grundsätzliche der Beauftragung des Planers Otto Kurz zugestimmt. Herr Kurz wird sich gemeinsam mit den Verantwortlichen des ALE im Rahmen der Bürgerversammlung 2013 vorstellen.