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Kurzbericht zu den Haushaltsverhandlungen, Februar 2018

Kurzbericht zu den Haushaltsverhandlungen

In seiner Sitzung am 21.02.2018 besprach der Gemeinderat die im Entwurf veranschlagten Beträge des Haushaltsplans.

Voraussichtlich wird das Haushaltsvolumen (Gesamthaushalt) bei über 11 Mio. Euro liegen.

Bei den Einnahmen aus den allgemeinen Zuweisungen und Umlagen (9000.0100 ff) kann gegenüber den Ansätzen 2017 mit einer Mehrung von ca.  342.000 € gerechnet werden.

Allerdings steigt auch die Kreisumlage wieder an, von 1.835.900 € auf 1.925.200 €

Bei den Einnahmen aus Gebühren, Einnahmen Verkauf, Mieten und Pachten, sonstige Einnahmen sind insgesamt ca. 55.000 € mehr veranschlagt als im Vorjahr. Gerade im schulischen Bereich und bei den Kinderbetreuungskosten sind jedoch die Ausgaben erheblich gestiegen, so dass eine Neukalkulation und damit eine Anhebung der Gebühren unumgänglich ist.

Bei den Zuweisungen und Zuschüssen kann gegenüber 2017 mit einem deutlichen Plus gerechnet werden (+ ca. 133.000 €).

Um die Einnahmesituation zu stärken und den rechtlichen Vorgaben der Einnahmebeschaffung gerecht zu werden, soll der Gewerbesteuerhebesatz moderat angehoben werden von derzeit 320% auf 340%. Gleichzeitig musste aber auf der Ausgabeseite die zu zahlende Gewerbesteuerumlage angepasst werden.

Neben der Kreisumlage werden die Personalkosten mit ca. 2.650.000 € wieder den größten Ausgabeposten einnehmen.

Die immer weiter steigenden Kosten im Bereich Feuerwehr sollen mit den Kommandanten noch einmal durchgesprochen werden um eine akzeptable Lösung zur Reduzierung der einzelnen Ansätze zu finden.

Für die Instandsetzung der Ortseingangstafeln sowie der öffentlichen Schaukästen und Anschlagtafeln werden die Ansätze erhöht.

Die Gemeinde Türkenfeld sieht sich weiter in der Lage, ortsansässige Vereine und gemeinnützige Institutionen mit insgesamt knapp 28.500 € zu unterstützen.

Nach Abzug der gesamten Ausgaben von den Einnahmen wird die Zuführung zum Vermögenshaushalt mit voraussichtlich über 500.000 € deutlich höher ausfallen, als in den Planjahren zuvor.

Den Vermögenshaushalt werden neben den bereits begonnenen Maßnahmen im Bereich des Straßenausbaus (Türkenfelder Straße und Bahnhofstraße) auch dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen belasten. Ob nun das fast 50 Jahre alte Schulhausdach komplett erneuert werden muss, oder eine Instandsetzung an manchen Stellen ausreicht, soll ein Fachmann feststellen.

Für Grundstücksankäufe wurde ein Betrag mit 500.000 € und für Grundstücksverkäufe ein Betrag mit 1.000.000 € angesetzt. Inwieweit es tatsächlich zu Ankäufen und Verkäufen kommen wird, wird sich zeigen. Sicher ist, dass gerade in Bezug auf dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen sowie Straßenausbaumaßnahmen heuer und in den nächsten Jahren die Rücklage bei weitem nicht ausreichen wird.

Der Haushaltsplan mit allen Anlagen sowie die Haushaltssatzung wird bis zur Sitzung am 21.03.2018 fertig gestellt.